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Bezirke in Strausberg

Strausberg – die grüne Stadt am See. Die Gemeinde im Ballungsraum Berlin zeichnet sich vor allem durch die schöne Lage inmitten von Wäldern und Seen aus. Hier lässt es sich leben – nahe der Natur und gleichzeitig nur wenige Minuten von der pulsierenden Hauptstadt entfernt. Was die Einwohner der Stadt am Straussee so lieben, zieht natürlich auch Touristen an. Man sieht auf den Straßen des Ortes immer wieder Bürger aus Berlin – aber auch Menschen aus anderen Teilen Deutschlands und Europas, die einen Tagesausflug machen oder gleich mehrere Tage hier verbringen. Davon profitiert natürlich die Wirtschaft der Stadt. Strausberg ist eine der vielen wunderschönen Perlen im Landkreis Märkisch-Oderland, eine Stadt mit einer interessanten Geschichte und guten Perspektiven. Vor allem der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Strausberg zählt 26.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland. Berlin ist nicht weit entfernt – mit dem Auto ist man in weniger als einer Stunde in der Mitte der Hauptstadt, die von Strausberg gesehen in westlicher Richtung liegt. Eine Fahrt zur Stadtgrenze von Berlin nimmt weniger als 30 Kilometer in Anspruch und ist sogar mit dem Fahrrad möglich. Es ist klar, dass die Millionenmetropole eine große Sogwirkung auf die Stadt am Straussee ausübt. So sind auch viele Strausberger Bürger beruflich in Berlin tätig. Sie pendeln jeden Tag in die Hauptstadt – und freuen sich am Feierabend darauf, wieder in ihre schöne Heimatstadt im Bundesland Brandenburg zurückzukehren. Der Ort ist an die Berliner S-Bahn angeschlossen. Mit der S-Bahnlinie 5 fährt man von Strausberg-Nord, Strausberg-Stadt oder Hegermühle nur wenige Minuten bis in die Innenstadt von Berlin und hat schon an der Station Wuhletal Anschluss an das Berliner U-Bahn-Netz. Auch die Verbindungen mit dem Auto in die Hauptstadt sind solide und werden viel genutzt.

Die Stadt liegt auf der eiszeitlich gebildeten Hochfläche des Barnim, einer historischen Landschaft, die nordöstlich von Berlin gelegen ist und teilweise auch das Stadtgebiet von Berlin erfasst. Am Ostufer des Staussees liegt der historische Ortskern der Stadt. Dieser Ortskern ist am besten vom anderen Ufer des Staussees am Aussichtspunkt Victoria-Plateau zu bewundern. Es gibt insgesamt neun Stadtteile: Gartenstadt, Schillerhöhe, Fasanenpark, Strausberg-Nord, Strausberg-Stadt, Hegermühle, Vorstadt, Postbruch und Neue Mühle. Nachbarstädte und -gemeinden sind Altlandsberg, Oberbarnim, Buckow, Garzau-Garzin, Rehfelde, Rüdersdorf und Petershagen/Eggersdorf.

Die Wirtschaft der Stadt wird von der Bundeswehr geprägt, die hier insgesamt 2.200 Menschen Arbeit bietet. Viele junge Menschen absolvieren hier auch ihre Ausbildung bei den Streitkräften. Außerdem sind in Strausberg einige öffentliche Einrichtungen des Landes Brandenburg, des Landkreises Märkisch-Oderland und der Kommune selbst angesiedelt. Unter anderem gibt es in der Stadt ein Amtsgericht und ein Finanzamt. Traditionell sind in Strausberg viele Handwerker angesiedelt, ebenfalls Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Die städtische Statistik des Jahres 2016 verzeichnet fast 1.800 aktive Gewerbeanzeigen.

Viele Freizeitaktivitäten sind in der grünen Stadt möglich, zum Beispiel Rad fahren, Boot fahren, Schwimmen im Straussee, Fliegen, Reiten – nur Bergsteigen ist hier nicht möglich. In der Vorstadt liegt das Zentrum für sportliche Aktivitäten: der Sport- und Erholungspark (SEP), der auf dem Gelände einer ehemaligen Galopprennbahn gelegen ist. Hier finden sportlich aktive Menschen alle Angebote unter einem Dach beziehungsweise an der frischen Luft. Und selbstverständlich wird in Strausberg auch Fußball gespielt: Der FC Straußberg spielt in der NOFV-Oberliga Staffel Nord. Die Stadt hat insbesondere für Familien und Kinder ein großes Freizeitangebot, das gern genutzt wird. Die Natur lädt zu Spaziergängen ein. Und die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt bieten für kulturell und historisch interessierte Menschen jede Menge interessanter Adressen.

Strausberg blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Bereits vor unserer Zeitrechnung, etwa um 1000 vor Christus in der Bronzezeit, waren hier Menschen angesiedelt. Diese Tatsache wurde durch Ausgrabungen belegt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Stadt – damals noch unter dem Namen Struceberch – im Jahr 1247. Etwa 20 Jahre vorher wurde eine Burg am Straussee gebaut, und am Lindenplatz befand sich bereits eine Marktsiedlung. Die Befestigung der Stadt erfolgte im Jahr 1254. Noch heute sind Reste der Stadtmauer erhalten. Das älteste und gleichzeitig höchste Gebäude der Stadt ist die evangelische Pfarrkirche Sankt Marien. Auch dieses Gebäude entstand in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sankt Marien ist heute eine der größten erhaltenen Kirchen in Brandenburg – eine beliebte Sehenswürdigkeit für Touristen.

Das erste Rathaus der Stadt wurde im Jahr 1339 erbaut – in einem Jahrhundert, das für Strausberg sehr turbulent verlief: Der Ort wurde von Pommern besetzt und verlor für lange Zeit seine Rechtsbestätigung als Stadt. Zudem starben in dieser Zeit viele Menschen am Schwarzen Tod. 1432 wurde Strausberg durch einen Angriff der Hussiten teilweise zerstört. Zu den vielen geschichtlichen Höhepunkten gehört zweifellos, dass Wallenstein, der kaiserliche Heerführer, im 17. Jahrhundert mehrmals in Strausberg war. Schon damals wurde die militärische Relevanz der Stadt deutlich. Der Bahnhof wurde 1867 eröffnet und brachte den Ort am Straussee der Metropole Berlin um einiges näher. In der Stadt ist seit über 100 Jahren eine Straßenbahn für Fahrten vom Stadtzentrum zur Vorstadt unterwegs – eine Strecke von insgesamt sechs Kilometern. Täglich nutzen um die 4.000 Fahrgäste die Strausberger Straßenbahn.

Noch in der DDR-Zeit wurden 1985 die Feierlichkeiten zum 750-jährigen Bestehen der Stadt gefeiert. Die Geschichte der Stadt ist durch das Militär geprägt. So ist Strausberg schon seit 300 Jahren eine Garnisonsstadt und das Bild der Stadt wird seit Jahrhunderten von Soldaten geprägt. Bis zur Wiedervereinigung 1990 war Strausberg Sitz des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR. Heute besteht zwischen der Bundeswehr und der Stadt eine Patenschaft. So werden die Soldaten und ihre Familien in das kulturelle und soziale Leben der Stadt integriert. Die Bundeswehr trägt erheblich zur Wirtschaft der Stadt und der Region bei. Sie ist Auftraggeber für viele Betriebe in Strausberg und Umgebung, und die vielen hier angesiedelten Beschäftigten der Bundeswehr sorgen für eine rege Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen. Das Kommando Heer ist mit über 600 Soldaten am Standort vertreten. Die meisten Dienststellen der Bundeswehr sind im Norden der Stadt angesiedelt.

Symbol der Stadt ist ein Strauß. Man sieht ihn an verschiedenen Stellen der Stadt immer wieder in Form von Modellen – eine Attraktion nicht nur für Touristen, die unter dem Motto „Kunstobjekt Strauß” steht. Auch das Wappen der Stadt Strausberg zeigt (unter dem Brandenburger Adler) einen silbernen Strauß. Die Ursprünge dieses Wappens resultieren wohl aus der Namensähnlichkeit des Wortes „Strauß” zum slawischen „strutch”, was eine Schote bedeutet. Der Straussee hat nämlich die längliche Form einer Bohne. Dieser See prägt das Antlitz der Stadt. Der alte Stadtkern liegt direkt am See. Mit der Strausseefähre – der einzigen elektrisch betriebenen Seilfähre in Deutschland – gelangen Fußgänger auf die andere Seite des Straussees, die sich hervorragend für Spaziergänge eignet. Die Fähre kann bis zu 100 Personen gleichzeitig transportieren, sie ist bereits seit 1894 in Betrieb. Die Strausseefähre verkehrt während des ganzen Jahres und die Überfahrt nimmt nur wenige Minuten in Anspruch – schließlich beträgt die Fährstrecke nur 370 Meter. Es gilt ein besonderer Tarif der Strausberger Eisenbahn GmbH.

Wer Informationen über die Stadt sucht, findet diese bei der Tourismusinformation am südlichen Eingang zur Altstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören unter anderem die Stadtpfarrkirche, das Stadthaus, der Flugplatz, das Stadtmuseum, die Strausseefähre und die alte Stadtmauer. Die Stadtpfarrkirche feierte als ältestes Gebäude der Stadt im Jahr 2004 ihr 750-jähriges Bestehen. Das Stadthaus am Markt diente früher als Rathaus und beherbergt heute die Heinrich-Mann-Bibliothek. Auch der Flugplatz der Stadt ist sehenswert. Er besteht bereits seit 70 Jahren und ist auch ein Teil der militärischen Geschichte Strausbergs. Das Stadtmuseum zeigt in einer ständigen Ausstellung die interessante und wechselhafte Geschichte der Stadt. Eine Fahrt auf der Strausseefähre gehört auf jeden Fall in das Tagesprogramm von Touristen, am anderen Ufer lässt es sich herrlich durch die grüne Spitzheide wandern. Die Stadtmauer lockt vor allem geschichtlich interessierte Besucher an.

Die Stadt Strausberg ist ein wunderschönes Ausflugsziel vor den Toren Berlins. Beliebt sind Ausflugsfahren mit kleinen Schiffen über den Straussee, Wanderungen in den Wäldern oder das Baden im See. Hotels und Pensionen bieten Übernachtungsplätze an, sodass auch längere Aufenthalte in dieser schönen Stadt möglich sind. Auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser gibt es hier. Restaurants laden zum Essen und Trinken ein. Sie werben mit lokalen Spezialitäten und internationaler Küche. Manche Restaurants und Lokale überzeugen nicht nur mit kulinarischen Genüssen, sondern auch mit einmaligen Ausblicken – zum Beispiel auf den Straussee. So lässt sich ein Sommerabend auf wunderbare Weise verbringen. Mit einer schmackhaften Mahlzeit und einem kühlen Getränk klingt ein schöner Tag in Strausberg aus.

Die Partnerstädte von Strausberg sind das polnische Debno (seit 1978), Frankenthal in der Pfalz (seit 1990), Terezin in Tschechien (seit 1998) und Hamont-Achel in Belgien (seit 2015). Strausberg ist eine Stadt, die nicht nur mit ihrer wunderschönen Lage in der Natur punkten kann. Hier gibt es auch ein umfangreiches Angebot für Einheimische und Touristen. Die Menschen leben hier gern – und das versteht jeder, der einmal einen Tag in der grünen Stadt am See verbracht hat.